Poiana Brașov  – Skiregion von Brașov

Biker in Poiana-Brasov, Blick auf Kirche

Poiana Brașov gehört zu Brașov und ist ein riesiges Skigebiet in Siebenbürgen. Das Skigebiet umfasst 80 Hektaren und 24 km Pisten. Das Resort liegt auf etwa 1`020 Metern und ist gut über die Strasse erreichbar. Die 12 km lange Strecke fahren regelmäßig Busse aus Brașov. 

Im Ressort verkehren auch Minibusse, welche Hotelgäste zum Ausgangspunkt der Skipisten bringen. 

Vor allem im Sommer verlocken die Wanderziele auf den Gipfeln von Cristianu Mare und Postăvaru zu schönen Touren.

In Poiana Brașov liegen mehrere währschafte Hotels und Restaurants. Zwei bekannte Restaurants sind Șura Dacilor (Die Scheune der Daker) und Coliba Haiducilor (Die Hütte der Gesetzlosen). Auch ein Nachtclub, das Capra Neagră (Die Gämse) lädt zu Musik und Tanz.

Weitere Sehenswürdigkeiten in unserem Beitrag zu Predeal;

Predeal – hochgelegene Stadt

Predeal mit Wäldern und Berg

Die höchstgelegene Stadt Rumäniens ist Predeal in Siebenbürgen. Auf einer Höhe von über 1000 m liegt sie am Ende des Prahova-Tals und verwaltet überdies die Dörfer Pârâul Rece, Timișu de Jos und Timișu de Sus. Die Region erlebt einen Bauboom. Wer in Rumänien wohlhabend ist, nennt gern eine Berghütte in Predeal sein Eigen. Der Ort ist gut an Nationalstraßen und die Eisenbahn gebunden. 

Die gebirgige Stadt säumen nördlich die Piatra-Mare-Berge, südwestlich die Bucegi-Berge und nordwestlich das Postăvarul-Massiv. In den Wäldern rund um Predeal gedeiht eine reiche und vielfältige Fauna. Unzählige Wildtiere wie Wildschweine, Baummarder, Bären, Füchse, Grauwölfe, Hirsche, Eichhörnchen, Kaninchen, Dachse und Heidehähne leben in der Region.

Vor allem im Winter ist Predeal eine bekannte rumänische Reisedestination. Fünf herrliche, große und teils waldreich umgebene Skipisten mit jeweils unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden befinden sich dort. Die höchste Piste startet auf 2.243 Metern (Cocoșul). 

In Predeal können Sie folgende schöne Chalets besuchen;

  • 3 Brazi Chalet
  • Susai Chalet 
  • Poiana Secuilor Chalet.

Weitere touristische Destinationen in unmittelbarer Nähe sind;

  • Schloss Peleş
  • Zitadelle Râșnov
  • Schloss Bran
  • Altstadt von Brașov
  • Biserica Neagră 
  • Sieben-Leitern-Schlucht.

Die Dörfer von Arieșeni

Landschaft in Arieseni mit Felsen

Arieseni befindet sich in Siebenbürgen und ist ein Zusammenschluss aus achtzehn kleinen Dörfern: Arieșeni, Avrămești, Bubești, Casa de Piatră, Cobleș, Dealu Bajului, Fața Cristesei, Fața Lăpuşului, Galbena, Hodobana, Izlaz, Păntești, Pătrăhăițești, Poienita, Ravicești, Ștei -Arieșeni, Sturu. Alle sind sie etwas abgelegen, doch dafür landschaftlich wunderschön. 

Die Dörfer liegen in einer märchenhaften Natur eingebettet, nämlich im Apuseni-Gebirge innerhalb des Bihor-Massivs am Fuße des Cucurbăta Mare. Der Cucurbăta Mare ist mit seinen 1.849 m der höchste Gipfel des Apuseni-Gebirges. Besonders die Gemeinde Arieșeni erfreut sich hoher Beliebtheit bei den Einheimischen, denn Möglichkeiten zu vergnüglichem Wintersport sind hier gegeben. Drei Skipisten umschließen Arieșeni, und der erste Skilift Rumäniens wurde hier installiert. Mit der Eröffnung der neusten Piste erhielt das Ressort auch eine brandneue Standseilbahn.

Schöne Attraktionen der Region sind;

  • Vârciorog-Wasserfall
  • Scărișoara-Gletscher
  • Groapa Ruginoasă
  • Piatra Grăitoare
  • Dorf Pătrăhăițești
  • Cucurbăta Mare, bekannt als Bihor-Gipfel.

Cavnic – die Bergbaustadt

Minen Eingang in der Bergbaustadt Cavnik

Cavnic, zu deutsch Kapnik ist eine ehemalige Bergbaustadt im Tal des Flusses Cavnic. Nach Baia Mare im Kreis Maramures sind es noch 26 km östlich bis Cavnic. Die im Norden des Landes liegende Stadt erschließt eine Fläche von 47,17 km2 und liegt auf Höhen zwischen 500 und 1.050 Metern über dem Meeresspiegel.

Cavnic wurde 1336 erstmals urkundlich als Capnic erwähnt. Es wurde nach dem Fluss seiner Region benannt. Der umliegende Bergbau geht bis in die Römerzeit zurück. Zweimal wurde die Stadt durch Invasionen zerstört, 1460 von den Osmanen und 1717 durch die Tataren. Als Erinnerung an die Tatareninvasion wurde ein 7,2 Meter hoher Obelisk errichtet, der sogenannte Tatarenpol. 

Die Minen der Stadt waren nie lange im Betrieb. Erst seit den 1970-er Jahren durchlief Cavnic eine touristische Entwicklung; Skipisten wurden angelegt, Motels, Pensionen und ein Hotel gebaut. 

Kulturell und touristisch interessant sind die Spuren der Bergwerke.

Dazu eine kurze Beschreibung im Mineralienatlas;
Beitrag im Mineralienatlas zu Kapnik

Straja – ein neuer Skiort

Gondelstation Straja, moderner Wintersportort

Straja liegt in den Vâlcan Karpaten und ist ein spannendes Ski- und Snowboardgebiet auf einer Höhe von 1.440 Metern. Von Lupeni aus, einer kleinen Bergbaustadt führt eine acht Kilometer lange Bergstrasse oder eine Seilbahn nach Straja. Leicht südwestlich ist der Skiort gelegen.

Dem sportlichen Skivergnügen dienen Sesselbahnen, Skilifte, elf Skipisten mit insgesamt 26 Kilometer Pisten. Zudem können einige Pisten auch bei Nacht genutzt werden, sie sind beleuchtet und werden gepflegt. 

Mit dem Bau einer Gondel- und Sesselbahn zum Straja-Gipfel (1868 m) entstand eine Piste, die fast vier Kilometer lang ist. 

Straja verfügt über eine moderne Hotellerie und kann als Geheimtipp von Rumänien umschrieben werden. Im Sommer können in Straja herrliche Wanderungen erlebt werden. 

Rümänisches Skiparadies Azuga

Skifahrer vielleicht in Azuga

Azuga ist ein kleiner Ferienort in der historischen Region Muntenia. Azuga liegt am Fusse des Baiu-Gebirges und umschließt mehrere Skipisten, darunter die längste Skipiste Rumäniens, die Sorica. 

Aus Azuga stammt ein Mineralwasser, eine Sektfabrik ist in Betrieb, Weine dürfen gekostet werden. Zudem floriert die Hotellerie. Azuga ist einer der berühmtesten Bergorte des Prahova-Tals

Die Skipiste in Sorica zieht sich über 2100 Meter hin (6.900 Fuß) und legt einen Höhenunterschied von 561 Metern (1.841 Fuß) hinter sich. Die Piste ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Skifahrer zu empfehlen. Es bestehen weitere Pisten, die den Cazacu-Berg hinunterführen.

Im Sommer gibt Azuga ein hinreißendes Wandergebiet und idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Predeal, Bușteni oder Sinaia her. Unbefestigte Waldwege ziehen viele Radsportbegeisterte an, die entlang des Azuga-Flusses fahren können.

Schneesicheres Semenic

Blume im Wintersportort Semenic

Semenic ist ein Skigebiet im Banat, dort im Semenic-Gebirge. Semenic ist auch eine seltene Blume, die in der Wildnis von Bergen wächst. Ein seltener Ort von einzigartiger Schönheit ist es. Auf dem Semenic, auf einer Höhe von 1.400 Metern liegt der gleichnamige Ort, 36 km von der Kreis-Hauptstadt Reșița entfernt. 

Die Skisaison dauert lange an, und die Schneedecke beträgt oft über zwei Meter. Drei Hauptpisten gibt es, sie sind mit Skiliften erschlossen. Eine Piste führt zum Dorf Vǎliug, wo ein halbstündiger Bustransfer nach Semenic besteht. Weitere Pisten sind in Planung.

Am Hang des Semenic liegt Gǎrâna, einst als Wolfsberg bekannt. Es befindet sich auf einer Höhe von 935 Metern. Das in Rumänien südwestlich gelegene Semenic-Gebirge offenbart eine wunderbare Bergkette.

Im August findet das Internationale Gărâna Jazz Festival statt.
Somit vermag Semenic auch im Sommer paradiesische Zeiten zuzuspielen.

Bușteni – die Felsformation einer Sphinx

Felsenformation Sphynx in Busteni

Bușteni liegt im Prahova-Tal, am Fuße des Bucegi-Gebirges. Der Name bedeutet wörtlich auf Rumänisch «Baumstämme». Im Winter ist es ein beliebtes Ziel für Skifahrer. Im Sommer bietet die Region tolle Wanderrouten. Das Gebirge verzaubert durch erhabene Schönheit, in seiner Nähe befindet sich eine Felsformation, welche an die ägyptische Sphinx erinnert.

Die Region war im Ersten Weltkrieg umkämpft. Heute erinnert ein grosses Denkmal daran, das Heldenkreuz. Es ist 25 Meter hoch und steht auf 2260 Meter Höhe auf dem Gipfel des Caraimans . Das nachtsüber beleuchtete Denkmal ist praktisch von überall in Bușteni sichtbar.

Die Stadt lebt vom Reiseverkehr und trägt noch eine bedeutende Holzindustrie. Zahlreiche Ferienhäuser wurden in den letzten Jahren in Bușteni errichtet. In der Stadt steht ein Tourismuszentrum mit vielen Informationen.

Sinaia, Sommerresidenz der Könige

Schloss in Sinaia, Karpaten

Sinaia ist eine wunderschöne Stadt in den Karpaten. Sie wurde nach dem Sinaia-Kloster von 1695 benannt, welches dort errichtet wurde. König Carol I. von Rumänien richtete sich dort Ende des 19. Jahrhunderts in seiner Sommerresidenz ein, im Schloss Peleș.

Sinaia, acht Kilometer südlicher von Brașov liegt in einer bergigen Gegend am Prahova-Flusstal, östlich des Bucegi-Gebirges. Die Stadt liegt auf einer Höhe von ca. 800 Metern über dem Meeresspiegel.

In sowie um Sinaia kann gewandert werden, im Winter dient es als schönes Skigebiet.
Zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten versüßen hier die Ferientage. Auch der rumänische Komponist George Enescu verbrachte den Sommer in Sinaia; George Enescu – Rumänische Rhapsodie Nr. 1.

Die Region ist geschützt, das Abholzen und Pflücken von Alpenpflanzen verboten. Wer eine Edelweiss oder Bergpfingstrose mitnimmt, wird mit hohen Strafe bedacht. Auch Campen ist weitgehend untersagt. Sinaia liegt im Bucegi-Naturpark, steile Berge umgeben also die Stadt. 

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Peleș
  • Schloss Pelișor
  • Sinaia-Kloster
  • Sinaia Casino Konferenzzentrum
  • Carmen Sylva Kulturzentrum
  • George-Enescu-Gedenkhaus
  • Dimitrie Ghica Park und das Bucegi Naturmuseum
  • Heldenfriedhof
  • Franz-Joseph- und St.-Anna-Klippen
  • Altes Elektrizitätswerk
  • Bahnhof Sinaia
  • Bucegi-Gebirge
  • Baiu-Gebirge
  • Sinaia Forever Festival.
Welches ist das Sinai-Kloster, welches das Schloss Peles?
Viel Spaß beim Auskundschaften!